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Nächtliche Arbeiten an der Sternbrücke sorgen für Belastung in der Sternschanze

04. Mai 2026

Nächste Bauphase an der Sternbrücke beginnt: Anwohner müssen mit nächtlichem Lärm rechnen

Die Sanierung an der Sternbrücke an der Max-Brauer-Allee tritt in eine neue Phase: Nachdem die Bohrpfähle gesetzt sind, startet ab Montag eine Serie von Nachtarbeiten, die für mehrere Wochen andauern kann. Die Deutsche Bahn führt die Arbeiten durch, um die Brücke zu stabilisieren und den Verkehr langfristig sicherer zu machen.

Betroffen sind vor allem Anwohnerinnen und Anwohner in der unmittelbaren Umgebung der Brücke. Geplant sind Kernbohrungen, das Einbringen von Stahlträgern sowie punktuelle Abbruch- und Montagearbeiten direkt auf und unter der Brücke. Diese Tätigkeiten gehen mit lauten Maschinen und zeitweiligen Erschütterungen einher, insbesondere in den Nachtstunden, wenn die Arbeiten ausgeführt werden, um den regulären Verkehr so wenig wie möglich zu stören.

Die Arbeiten sollen überwiegend zwischen 22 Uhr und 5 Uhr stattfinden. Die Deutsche Bahn nennt als Ziel eine möglichst zügige Ausführung mit technischen Maßnahmen zur Lärmreduktion, etwa schallgedämpfte Baumaschinen und zeitliche Stafflungen der lautesten Tätigkeiten. Trotzdem raten Expertinnen und Experten Anwohnerinnen und Anwohnern, sich auf erhöhte Lärmpegel und Beeinträchtigungen bei Schlaf und Nachtruhe einzustellen.

Die Stadt und die Auftraggeberin weisen darauf hin, dass kurzfristige Änderungen möglich sind, etwa bei schlechtem Wetter oder unvorhergesehenen technischen Problemen. Für Verkehrsteilnehmende kann es zu temporären Sperrungen oder Umleitungen in der Max-Brauer-Allee kommen; Hinweise vor Ort werden angekündigt. Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohnungen an der Strecke sollten Vorsorge treffen, zum Beispiel durch zusätzliche Abdichtungen an Fenstern oder durch zeitweises Wechseln von Schlafräumen, wenn möglich.

Stadtverwaltung und Deutsche Bahn betonen, dass die Arbeiten notwendig sind, um die Verkehrsinfrastruktur dauerhaft zu sichern. Parallel werde geprüft, wie Anwohnerinnen und Anwohner besser informiert und zusätzliche Schutzmaßnahmen umgesetzt werden können.

Hamburg.

Der Bericht stützt eine Nachricht von: abendblatt.de

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