Abriss der Bahnbrücke an der Holstenstraße sorgt für nächtliche Lärmspitzen und Verkehrsstau
Abriss der maroden Bahnbrücke sorgt für Lärm und Verkehrsbehinderungen
Die Bauarbeiten an der alten Eisenbahnüberführung an der Holstenstraße/Stresemannstraße gehen in eine neue Phase. Anwohner und Pendler müssen sich nachts auf laute Abbrucharbeiten, eingeschränkte Fahrspuren und spürbare Verkehrsengpässe einstellen.
In Hamburg-Altona führt die Deutsche Bahn den Rückbau der maroden Brücke fort. Bagger, Schneidbrenner und schwere Kräne sind nun häufiger auch in den späten Abendstunden im Einsatz, um Zeitpläne einzuhalten und den weiteren Zugverkehr nicht zu beeinträchtigen. Die Arbeiten bringen nicht nur Lärm, sondern auch Staub und Umleitungen mit sich.
Bewohner berichten von schlaflosen Nächten und einem spürbar erhöhten Verkehr auf den Nebenstraßen. Gewerbetreibende in der Umgebung klagen über erschwerte Anlieferungen und weniger Laufkundschaft. Verkehrsbehörden empfehlen, Stoßzeiten zu meiden und auf Bus und U Bahn auszuweichen, wo möglich.
Die Baustelle ist technisch anspruchsvoll: Teile der Stahlkonstruktion werden abgestemmt und getrennt abtransportiert. Aus Sicherheitsgründen sind zeitweilige Sperrungen einzelner Fahrspuren und Fußwege nötig. Die Verantwortlichen kündigen an, dass die Maßnahmen zeitlich gebündelt und überwacht werden, um die Belastung so kurz wie möglich zu halten.
Für Anwohner bleibt die Frage, wie lange die Belastungen andauern werden. Behörden und Bahn haben angekündigt, Anwohner frühzeitig über nächtliche Spitzenarbeiten zu informieren. Bis dahin rufen viele betroffene Menschen zur Geduld auf und hoffen auf zügigen Abschluss der Arbeiten.
Von Christina Rückert

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