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Brückenreparatur legt Bahnverkehr in Aachen lahm bis 3. Juni

28. Mai 2026

Bahnunterbrechung bis 3. Juni zwingt zu Ersatzmaßnahmen und Pendlerstörungen

Aachen. Die Bauarbeiten an der Brücke über die Trierer Straße bringen den Schienenverkehr im Bereich Rothe Erde bis zum frühen Morgen des 3. Juni zum Erliegen. Was unter der Brücke noch rollt, ist nur eingeschränkt nutzbar; oberhalb wirbelt Baustaub durch die Luft.

Der Anlass für die umfangreiche Sperrung liegt in einem Schaden, den ein Lastwagen Anfang 2024 an einem Querträger der Brücke verursacht hatte. Seither sind umfangreiche Sicherungs- und Reparaturarbeiten nötig geworden. Nach Angaben der Deutschen Bahn erfordern die Maßnahmen sichere Sperrzeiten und spezielle Hebearbeiten, die sich nicht beliebig in andere Zeitfenster verschieben lassen.

Die Bahn begründet den Zeitpunkt der Arbeiten damit, dass nur in bestimmten Betriebsfenstern umfangreiche Eingriffe am Brückenüberbau möglich sind. Zudem müssten notwendige Sperrungen mit dem Fahrplan, mit verfügbaren Baumaschinen und mit weiteren Instandhaltungsprojekten abgestimmt werden. Deshalb fanden die Arbeiten nicht in den Sommerferien statt, sondern während des laufenden Betriebsfensters, das lokal als «Tschio» bezeichnet wird.

Betroffen ist neben dem Regionalverkehr auch die Euregiobahn, die vorübergehend komplett eingestellt wurde. Der Bahnhof Rothe Erde wirkt derzeit wie eine Geisterstation, weil keine Regionalzüge halten und nur Ersatzverkehre oder Busse in begrenztem Umfang zur Verfügung stehen. Pendlerinnen und Pendler müssen sich auf längere Fahrzeiten und Umstiege einstellen.

Welche Folgen Fahrgäste spüren

  • Einstellung der Euregiobahn im betroffenen Abschnitt bis 3. Juni
  • Ersatzbusse und Umleitungen mit verlängerten Reisezeiten
  • Eingeschränkte Erreichbarkeit des Bahnhofs Rothe Erde
  • Lokal erhöhte Lärm- und Staubbelastung durch die Bauarbeiten

Die Bahn versichert, dass die Arbeiten mit hoher Priorität und unter Berücksichtigung der Sicherheit voranschreiten. Ziel ist eine dauerhafte Wiederherstellung der Brückenstabilität und die schnelle Wiederaufnahme des regulären Zugbetriebs. Für Reisende empfiehlt die Bahn, vor Fahrantritt aktuelle Hinweise zu Ersatzverkehren und Fahrplänen zu prüfen.

Die Stadt und beteiligte Verkehrsunternehmen kündigten an, die Kommunikation mit Pendlern zu verstärken und die Situation vor Ort zu beobachten. Nach Abschluss der Maßnahmen am 3. Juni soll der Zugverkehr schrittweise wieder aufgenommen werden.

Der Bericht stützt eine Nachricht von: aachener-zeitung.de

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