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Zweiwöchige Sperrung im Süden: S-Bahn-Verkehr wegen Tunnelarbeiten komplett unterbrochen

12. April 2026

S-Bahn-Strecke im Süden für zwei Wochen komplett gesperrt

Hamburg wird im Mai für Pendler und Reisende zur Geduldsprobe: Wegen umfangreicher Bauarbeiten im Harburger S-Bahn-Tunnel stoppt der Zugverkehr zwischen Wilhelmsburg und Neugraben für rund zwei Wochen. Die Deutsche Bahn kündigte an, die Strecke vom 10. Mai, 20 Uhr, bis zum 23. Mai, 1 Uhr, vollständig zu sperren.

  • Betroffene Linien: S3 und S5 sind während der Sperrung eingeschränkt; S3 verkehrt zwischen Wilhelmsburg und Pinneberg, S5 zwischen Neugraben und Stade.
  • Ersatzverkehr: Ein Busfahrplan für die Verbindung zwischen Wilhelmsburg und Neugraben wird noch erstellt. Reisende sollten zusätzliche Reisezeit einplanen.
  • Ausmaß der Arbeiten: Auf der rund vier Kilometer langen Tunnelstrecke werden die Signaltechnik erneuert, acht Kilometer Schienen geschliffen oder ersetzt, 14 Kilometer Stromschiene gewartet und Weichenantriebe modernisiert. Für Reinigungsarbeiten und den Austausch von rund 650 Tunnellichtern sind schwere Maschinen erforderlich.
  • Betriebsbelastung: Auf dem 14 Kilometer langen Abschnitt verkehren laut Bahn mehr als 440 Züge pro Tag; die erste Sperrwoche fällt teilweise in die Hamburger Maiferien.
  • Bahnhöfe: Harburg, Harburg Rathaus und Heimfeld sollen gründlich gereinigt und mit neuer Bahnsteigbeleuchtung ausgestattet werden.

Die Deutsche Bahn betont, dass viele Maßnahmen nur während einer Vollsperrung sicher und zügig umgesetzt werden könnten. Für Pendler bedeutet das vorübergehend mehr Umstiege und längere Fahrzeiten, zugleich sollen die Arbeiten nachhaltige Verbesserungen bei Zuverlässigkeit und Sicherheit bringen.

Unabhängig von den Bauarbeiten gerät der S-Bahn-Ausbau nach Rahlstedt weiter in Verzug: Ein vormals für 2027 geplantes Teilstück ist auf unbestimmte Zeit verschoben, ein konkreter Zeitplan fehlt derzeit.

Reisende in Hamburg werden gebeten, sich kurz vor der Sperrung noch einmal über konkrete Ersatzfahrpläne zu informieren und mehr Umsteigezeit einzuplanen.

Der Bericht stützt eine Nachricht von: ndr.de

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