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Gleisarbeiten verwandeln Bahnhöfe in Altenhundem und Meggen in nächtliche Baustellen

05. August 2026

Nächtliche Gleisarbeiten sorgen für starken Lärm

Lennestadt – In Altenhundem und Meggen haben umfangreiche Gleis- und Weichenarbeiten begonnen, die Anwohner vor allem nachts stark belasten. Die Deutsche Bahn hat die Haushalte schriftlich über Umfang und Zeitplan der Arbeiten informiert und um Verständnis gebeten.

Seit dem Abend des 31. Juli laufen die ersten Arbeiten; der Betrieb am Altenhundemer Bahnhof ruht derzeit, Züge fahren dort nicht. Die Maßnahmen werden in mehreren Phasen ausgeführt und ziehen laute Maschinen wie Warnsignalgeber, Arbeitszüge, Zweiwegebagger und Stopfmaschinen nach sich. Viele Anwohner berichteten bereits von deutlich hörbarem Lärm, auch in den Nachtstunden.

Geplanter Zeitplan

  • Erste Bauphase: 31. Juli, ab 21 Uhr bis 19. August, 12 Uhr
  • Zweite Bauphase: 7. September, 7 Uhr bis 2. Oktober, 17 Uhr
  • Abschließender Belastungsstopfgang: 2. Oktober, 22 Uhr bis 5. Oktober, 6 Uhr

Die Deutsche Bahn begründet die teils nächtlichen Arbeitszeiten damit, dass so der reguläre Zugverkehr möglichst wenig beeinträchtigt werde. Zur Begründung schrieb das Unternehmen an die Anwohner: «Wir sind bemüht, die Störungen so gering wie möglich zu halten. Trotzdem lassen sich Beeinträchtigungen nicht gänzlich ausschließen. Dafür bitten wir um Entschuldigung.»

Der Begriff Belastungsstopfgang bezeichnet einen abschließenden Arbeitsgang im Gleisbau, bei dem Schienenabschnitte nach einer Betriebszeit erneut mit einer Stopfmaschine bearbeitet werden. Solche Maßnahmen finden in der Regel einige Wochen oder Monate nach der Inbetriebnahme einer erneuerten Strecke statt, um Setzungen auszugleichen und die Fahrbahn zu stabilisieren.

Für Pendler und Reisende bedeutet die Baustelle am Altenhundemer Bahnhof vorübergehende Einschränkungen; Reisende sollten sich vor Fahrten über Ersatzverkehre und geänderte Fahrpläne informieren. Viele Anwohner hoffen, dass die Arbeiten zügig abgeschlossen werden und die Belastung durch den Lärm abnimmt.

Der Bericht stützt eine Nachricht von: lokalplus.nrw
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