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Bauarbeiten legen Bahnhof eine Woche lahm und bringen Ersatzverkehr

12. Oktober 2026

Bahnhof eine Woche gesperrt wegen Ausbau und Elektrifizierung

Der Bahnhof wird ab Donnerstag bis zum 14. Oktober vollständig für den Zugverkehr gesperrt. Grund sind umfangreiche Abbruch und Anpassungsarbeiten sowie der Rückbau des Post und Gepäcktunnels im Rahmen der Erneuerung und Elektrifizierung der Strecke Richtung Polen.

Für Reisende bedeutet die Sperrung eine Woche lang Schienenersatzverkehr mit Bussen und spürbar längere Fahrzeiten. Der Durchgang durch den Personentunnel ist während der Bauzeit geschlossen. Die Verkaufsstellen in der historischen Bahnhofshalle aus dem Jahr 1914 bleiben geöffnet, sodass Kundinnen und Kunden weiterhin auf Angebote vor Ort zugreifen können.

Welche Verbindungen betroffen sind

  • RE 1 und RB 60 zwischen Zgorzelec beziehungsweise Görlitz und Dresden: Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Zgorzelec/Görlitz und Reichenbach; in der Nacht vom 9. auf den 10. Oktober zudem veränderte Verbindungen von und nach Bischofswerda
  • RB 65 Cottbus–Görlitz: Busse zwischen Horka und Görlitz sowie zwischen Görlitz und Zittau
  • RB 64 Görlitz–Hoyerswerda: Busverkehr zwischen Niesky und Görlitz

Mobilitätseingeschränkten Reisenden wird ein kostenloser Transfer angeboten. Zusätzlich stehen an Werktagen barrierefreie Busverbindungen zwischen Görlitz und Zittau zur Verfügung. Reisende mit besonderem Unterstützungsbedarf werden gebeten, die Mobilitätsangebote rechtzeitig in Anspruch zu nehmen.

Aussichten auf die kommenden Monate

Die Deutsche Bahn kündigt an, dass ab Januar 2027 weitere Bauphasen folgen werden. Dann sollen Reisende für mehrere Monate nur noch über den südlichen Zugang an der Sattigstraße die Bahnsteige erreichen. Geplant sind Arbeiten an Tunnelbauwerken, Gleis 3/4 und ein rund 210 Meter langer neu gebauter Bahnsteig. Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme ist für Dezember 2027 vorgesehen.

Die Maßnahmen sind Teil einer größeren Modernisierung der Verbindung nach Osteuropa. Pendlerinnen und Pendler, Reisende sowie Anwohnerinnen und Anwohner müssen sich in den kommenden Monaten auf veränderte Wege und längere Reisezeiten einstellen.

Der Bericht stützt eine Nachricht von: mdr.de
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