Abriss an Holstenstraße bringt Anwohnern schlaflose Nächte
Abrissarbeiten an Holstenstraße sorgen für nächtlichen Lärm und Verkehrsbehinderungen
Hamburg. Die Deutsche Bahn setzt den Abriss der maroden Eisenbahnüberführung an der Holstenstraße fort. Bagger und Abbruchkolonnen sind seit Tagen im Einsatz, Sperrungen und Umleitungen führen zu Engpässen im Straßenverkehr, und besonders die Arbeiten in den Abend- und Nachtstunden belasten Anwohnerinnen und Anwohner stark.
Viele Bewohnerinnen und Bewohner berichten von andauerndem Dröhnen, heftigen Erschütterungen und wiederholtem Maschinenlärm, der den Schlaf stört und den Alltag beeinträchtigt. Einige prüfen, ob ein vorübergehender Hotelaufenthalt die einzige Möglichkeit ist, in den kommenden Nächten Ruhe zu finden.
Die Deutsche Bahn betont, dass der kontrollierte Abtrag der Brücke notwendig sei, um die Sicherheit des Bahnverkehrs zu gewährleisten. Zugleich räumen Anwohnerinnen und Anwohner sowie lokale Vertretungen ein, dass die Informationslage zu Zeitplan und Lärmpausen bislang unzureichend sei.
Betroffene fordern transparente Zeitfenster für besonders laute Arbeiten, klare Angaben zur voraussichtlichen Dauer der Sperrungen und mehr Rücksicht bei Nachtarbeiten. Verkehrslenkende Maßnahmen haben bereits zu Staus und verzögerten Busverbindungen in der Umgebung geführt.
Die Maßnahmen betreffen insbesondere Altona-Nord und die direkte Umgebung der Holstenstraße. Fußgängerinnen und Fußgänger werden an einigen Stellen umgeleitet, Autofahrende müssen mit Verzögerungen rechnen.
Von Christina Rückert, Redakteurin | 12.05.2026

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