Sanierung verzögert: Strecke Hamburg–Berlin erst ab 14. Juni wieder komplett befahrbar
Sanierung verzögert: Strecke erst am 14. Juni wieder vollständig befahrbar
Die Deutsche Bahn hat mitgeteilt, dass die Bahnverbindung zwischen Hamburg und Berlin wegen andauernder Bauarbeiten erst am 14. Juni wieder vollständig befahren werden kann. Damit verschiebt sich die ursprünglich geplante Wiederinbetriebnahme um sechs Wochen.
Für Pendlerinnen und Pendler in der Region um Berlin bedeutet das, dass bis einschließlich 13. Juni Ersatzverkehre mit Bussen aufrechterhalten werden. Die DB betont, die Maßnahmen dienten der Modernisierung eines wichtigen Korridors und seien technisch komplex. Verzögerungen hätten sich unter anderem durch aufwendige Gleis- und Signalarbeiten ergeben.
Reisende müssen sich weiterhin auf längere Fahrzeiten und zusätzliche Umstiege einstellen. Die Bahn kündigte an, den Ersatzverkehr zu verstärken und Reisende digital sowie an den Bahnhöfen umfassend zu informieren. Betroffene Kundinnen und Kunden sollten ihre Verbindungen vor Antritt der Reise prüfen und mehr Zeit einplanen.
Die Sanierung ist Teil einer größeren Modernisierungsinitiative für zentrale Verkehrsachsen in Deutschland. Nach Abschluss der Arbeiten erwartet die Bahn eine stabilere Infrastruktur und höhere Betriebssicherheit auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin.
Berlin bleibt vorerst Knotenpunkt für Pendlerinnen und Pendler, die auf alternative Verbindungen und Ersatzbusse angewiesen sind. Die Hoffnung auf eine nachträgliche Beschleunigung der Bauarbeiten besteht, konkrete Termine nannte die Bahn bislang nicht.

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