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Großbaustelle legt RB25 lahm – vier Monate Sperrung zwischen Köln und Bergischem Land

04. April 2026

Monatelange Vollsperrung der RB25 zwingt Pendler zu Ersatzverkehr

Ab Ende März müssen Fahrgäste zwischen Köln und dem Oberbergischen Kreis mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Die Deutsche Bahn sperrt weite Teile der Regionalbahnlinie RB25 vom 27. März bis zum 7. August 2026, um umfangreiche Bau- und Sanierungsarbeiten durchzuführen.

Betroffen sind mehrere Bahnhöfe, darunter Rösrath, Rösrath-Hoffnungsthal und Engelskirchen-Ründeroth. In Overath-Vilkerath entsteht bis Mitte August ein neues Bahngleis, das künftig als Halt der RB25 dienen soll. Zudem werden zahlreiche Brücken und Bahnübergänge erneuert oder instandgesetzt.

Bei einer Pressekonferenz kündigten die Verantwortlichen an, dass sich nicht alle Arbeiten während der Sperrung abschließen lassen: Die Brücke über die Lüghauser Straße in Hoffnungsthal kann wegen neuer Richtlinien nicht vollständig ersetzt werden. Sie bleibt nach Angaben der Bahn befahrbar, muss aber bis 2030 ersetzt werden, um künftig zweigleisigen Verkehr zu ermöglichen. Für die übrigen Maßnahmen strebt die Bahn die Komplettfertigstellung im Rahmen der Vollsperrung an.

Für den Schienenersatzverkehr hat die Bahn ein umfangreiches Konzept angekündigt. Die RB25 soll stündlich weiterhin zwischen Lüdenscheid und Gummersbach fahren, dieser Abschnitt ist von den Maßnahmen unberührt. Zwischen Köln Messe/Deutz und Gummersbach werden drei Ersatzbuslinien angeboten: ein Lokalbus, ein Schnellbus mit sechs Haltepunkten und ein Expressbus mit nur wenigen Stopps.

Dennoch warnten die Verantwortlichen vor erheblichen Belastungen für Berufspendler und Schülerinnen und Schüler. Parallelarbeiten der Kölner Verkehrs-Betriebe entlang der Stadtbahnlinie 1 verschärfen die Lage im rechtsrheinischen Köln: In den Sommerferien werden mehrere Haltestellen gesperrt, sodass Stadtbahn und Regionalverkehr gleichzeitig eingeschränkt sind. KVB und Deutsche Bahn planen, ihre Arbeiten bis Anfang September abzuschließen.

Die Sperrung ist Teil umfangreicher Sanierungsprojekte in Nordrhein-Westfalen. Erst kürzlich hatten Bauarbeiten zwischen Hagen und Köln den Regionalverkehr massiv beeinträchtigt. Die jetzt angekündigten Maßnahmen zählen zu den größten Infrastrukturarbeiten in der Region und werden Pendler in den kommenden Monaten stark beschäftigen.

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