Generalsanierung der Strecke zwischen Wuppertal und Köln verläuft planmäßig
Sanierung verläuft planmäßig, Pendler müssen mit Einschränkungen rechnen
Seit gut einem Monat läuft die umfassende Erneuerung der Bahntrassen im Raum Wuppertal. Bei einem Pressetermin an einem grauen Märzmorgen führte Projektleiter Arno Jaeger in der typischen orangefarbenen Schutzkleidung über die Baustelle zwischen Leichlingen und Opladen und skizzierte den weiteren Fahrplan.
Im Zentrum der Arbeiten steht ein 800 Meter langer Baustellenzug, die sogenannte Planumsverbesserungsmaschine. Das Gerät arbeitet kontinuierlich: vorn wird alter Schotter und Unterbau aufgenommen, im hinteren Abschnitt wird gereinigter Schotter mit neuem Unterboden wieder eingebracht. Die Maschine agiert dabei wie ein großformatiger Wurm und schafft laut Bahn zwischen 300 und 400 Metern Gleis pro Tag.
Auf der Teilstrecke zwischen Leichlingen und Opladen sollen auf rund fünf Kilometern das Gleisbett und der Unterbau komplett erneuert werden. Pro Laufmeter werden dabei nach Angaben der Bahn etwa vier Tonnen Schotter und fünf Tonnen neuen Unterboden verbaut. Die Arbeiten sind technisch aufwendig und setzen präzise Arbeitsabläufe voraus, weshalb umfangreiche Sperrungen unumgänglich sind.
Weitreichende Sperrungen und Ausweichmöglichkeiten
Die Deutsche Bahn kündigt an, dass die Verbindung zwischen Wuppertal und Köln voraussichtlich bis in den Juli hinein vollständig gesperrt bleibt. Ab dem 20. März kommen auf der Achse Hagen – Wuppertal – Düsseldorf zusätzliche Sperrphasen dazu. Für Pendler bedeutet das deutliche Umwege und längere Fahrzeiten.
- Erneuerungslänge: circa fünf Kilometer zwischen Leichlingen und Opladen
- Baugerät: 800 Meter langer Baustellenzug, Arbeitsleistung 300 bis 400 Meter Gleis pro Tag
- Materialaufwand: rund vier Tonnen Schotter und fünf Tonnen Unterboden pro Meter
Die Bahn rät Reisenden, Fahrten vorzubereiten und mehr Zeit einzuplanen. Informationen zu Ersatzverkehren und Fahrplanausfällen stellt das Unternehmen lokal bereit. Nach Angaben der Deutschen Bahn und einer Reporterin vor Ort verläuft das Projekt weiterhin im vereinbarten Zeitplan.

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