Erneuerung am Hirschmühlenviadukt sorgt für tageweise Sperrungen auf der Verbindung Dresden–Prag
Tägliche Tagesperre auf zentraler Grenzstrecke führt zu Ersatzverkehr
Die Bahnverbindung zwischen Dresden und Prag wird derzeit werktags tagsüber unterbrochen. Die Deutsche Bahn erneuert Teile des Hirschmühlenviadukts zwischen Bad Schandau und Schöna; deshalb ist die Strecke bis kommenden Sonntag täglich von 9 bis 17 Uhr gesperrt. Reisende müssen abschnittsweise auf Ersatzbusse ausweichen.
Betroffen sind Fern- und Regionalverbindungen: Wer ab Dresden in Richtung Prag reist, steigt in Ersatzbusse, die bis Ústí nad Labem fahren. Der Halt in Bad Schandau entfällt vorübergehend. Auch im Regionalverkehr zwischen Bad Schandau, Schmilka und Děčín sind Busse statt Züge unterwegs.
Die Arbeiten sind Teil umfangreicher Modernisierungen an der einzigen elektrifizierten Schienenverbindung zwischen Deutschland und Tschechien in dieser Region. Neben der Brückenerneuerung werden Kabel verlegt und Gleisanlagen im Güterbahnhof Bad Schandau Ost modernisiert, um den grenzüberschreitenden Betrieb langfristig zuverlässiger zu machen.
- Zeitraum dieser Tagesperre: bis Sonntag, 22. März, jeweils 9–17 Uhr
- Weitere Einschränkungen: angekündigte Sperrungen Mitte April sowie montägliche Totalsperrungen von 9–19 Uhr bis November 2027
- Auswirkungen: Ersatzbusse, veränderte Haltpunkte, längere Reisezeiten
Die Bahn weist Reisende auf die geplanten Folgesperrungen und Nachtarbeiten im April hin und empfiehlt, Verbindungen vorab zu prüfen. Für viele Pendler und grenzüberschreitende Fahrgäste bedeuten die Maßnahmen in den kommenden Monaten spürbare Änderungen im Fahrplan.
Stadt: Dresden

20. März
Erneuerung am Hirschmühlenviadukt sorgt für tageweise Sperrungen auf der Verbindung Dresden–PragGrenzstrecke lahmgelegt – Bus statt Zug, Baustelle statt Brücke

19. März
Generalsanierung der Strecke zwischen Wuppertal und Köln verläuft planmäßig«Aufbruch auf den Gleisen: Hoffnung auf verlässlichere Verbindungen in Wuppertal»

18. März
Bahn nennt neuen Zeitplan für die stark belastete Strecke Hamburg–BerlinPendler atmen auf, doch Ersatzverkehr bleibt Belastung